Naturbelassene Snacks & Öle
Warum direkt gepresste Öle — und was mit raffinierten Ölen wirklich passiert
Die meisten Öle im Supermarkt sind raffiniert: auf über 200°C erhitzt, entfärbt, desodoriert. Was danach übrig bleibt ist chemisch reines Fett — ohne Polyphenole, ohne Vitamine, ohne Geschmack. Und mit Oxidationsprodukten die beim Erhitzen entstehen.
- Kaltpressung unter 27°C — nur bei mechanischer Pressung unter 27°C bleiben hitzeempfindliche Polyphenole, Vitamin E und natürliche Antioxidantien vollständig erhalten. Raffinierte Öle verlieren diese Substanzen vollständig
- Keine Transfettsäuren — bei der industriellen Raffination und Teilhärtung entstehen Transfettsäuren, die das LDL-Cholesterin erhöhen und HDL senken. Kaltgepresste Öle enthalten keine
- Geschmack als Qualitätsindikator — ein gutes kaltgepresstes Öl schmeckt nach seiner Quelle: Olivenöl fruchtig-pfeffrig, Kürbiskernöl nüssig-röstig. Geschmacksneutrales Öl ist immer ein Zeichen von Raffination
Warum Olivenöl und Kürbiskernöl — zwei Öle mit wissenschaftlich belegtem Mehrwert
Nicht jedes Öl ist gleich. Wir haben uns auf zwei Öle konzentriert die wissenschaftlich am besten dokumentiert sind — und die in der österreichischen Küche eine natürliche Heimat haben.
- Natives Olivenöl extra: Oleocanthal als natürlicher Entzündungshemmer — Oleocanthal ist ein Polyphenol das ausschließlich in frisch gepresstem Olivenöl vorkommt. Laut einer Studie im Annals of Internal Medicine wirkt es ähnlich wie Ibuprofen — entzündungshemmend, ohne Nebenwirkungen. Nur bei Säuregehalt <0,8% und echter Kaltpressung vorhanden
- Olivenöl: mediterrane Diät und Herzgesundheit — die PREDIMED-Studie (7.447 Teilnehmer, 5 Jahre) zeigte: täglicher Konsum von nativem Olivenöl extra reduziert das Herzerkrankungsrisiko um 30% gegenüber fettarmer Diät
- Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.: österreichisches Qualitätsprodukt — geschützte geografische Angabe, nur aus der Steiermark. Reich an Vitamin E, Zink, Phytosterolen und Omega-6
- Kürbiskernöl: nicht zum Erhitzen — kalt verwenden: über Salate, Suppen oder Joghurt
Warum Bio — Pestizide sind fettlöslich
Pestizide lösen sich in Fett, nicht in Wasser. Beim Pressen von konventionellen Oliven oder Kürbiskernen werden Pestizidstände direkt in das Öl extrahiert und konzentriert.
- Konzentration beim Pressen — aus 5–10 kg Oliven entsteht 1 Liter Öl. Pestizide die auf diesen 5–10 kg Oliven sind, landen konzentriert in diesem einen Liter
- Keine synthetischen Fungizide auf der Schale — bei Bio-Oliven: verboten
- Bio-Kürbiskerne: kein Beizmittel — Bio-Saatgut ist unbehandelt
Am besten in Kombination
- Olivenöl + Bio Gemüse oder Salat — fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) aus Gemüse werden nur mit Fett absorbiert
- Kürbiskernöl + Heumilch Joghurt oder Bio Skyr — klassische österreichische Kombination
- Naturbelassene Snacks + Nüsse & Samen — nährstoffdichte Kombination die sättigt ohne Blutzuckerspike